Fri
July 9, 2021

Vorarlberger Musikpreis Sound@V 2021

Der große Vorarlberger Musikpreis Sound@V: 20.000 Euro Preisgeld (plus 5.000 Euro on top, presented by AKM/aume) sind ausgelobt. Und 69 Acts haben sich beworben!

Der große Vorarlberger Musikpreis Sound@V, den der ORF Vorarlberg gemeinsam mit der Marke Vorarlberg, dem Wann & Wo sowie dem Poolbar Festival 2020 erstmals aus der Taufe gehoben hat, geht in die zweite Runde! Wie bei der erfolgreichen Premiere 2020 werden Vorarlberger Bands bzw. MusikerInnen in vier Kategorien ausgezeichnet: Pop/Rock, Alternative/Singer-Songwriter, Open Pool und Newcomer. Hinzukommen zwei Sonderkategorien (Publikumsliebling und Mundart) sowie der Preis fürs Lebenswerk - für diese drei Kategorien sind keine Bewerbungen möglich. Insgesamt warten 20.000 Euro Preisgeld plus 5.000 Euro on top (presented by AKM/aume) auf die GewinnerInnen.

Online-Voting noch bis zum 27. Juni

Bis zum 9. Mai gingen nun 69 Bewerbungen für die vier Kategorien ein – 20 Bands und Soloacts haben es in die Endrunde geschafft. Bis 27. Juni kann nun an dieser Stelle ein Mal pro Woche und Kategorie abgestimmt werden. Wer die Trophäen 2021 am Ende abräumt, ergibt sich aus Online-Voting und Jury-Entscheid.

Hochkarätig besetzte Jury und große Awardshow am 9. Juli u.a. mit Hearts Hearts

Eine international besetzte Fachjury nominiert nun die Bands und/oder Soloacts für die jeweilige Kategorie. Fix in der Jury sitzen bisher die international erfolgreiche Schweizer Pop-Sängerin Stefanie Heinzmann, die Musik-Journalistin Amira Ben Saoud (Der Standard), der österreichische Musik-Produzent und Musiker Lukas Hillebrand sowie die Musikproducerin Sophie Lindinger. Stehen die FinalteilnehmerInnen fest, startet am 31. Mai auf vorarlberg.ORF.at das Online-Voting.

Die SiegerInnen werden im Sommer bei der großen Open Air-Awardshow im Rahmen des Poolbar Festivals ausgezeichnet: Vor dem Alten Hallenbad treten am 9. Juli dann zahlreiche Bands und MusikerInnen auf. Die Vorarlberger Formation Hearts Hearts, Gewinner des FM4-Awards beim diesjährigen Amadeus Austrian Music Award, steht als Liveact fest. Ebenfalls am Start: Junipa Gold, Brendan Adams, Why-Y, Fourtune, Cheyenne Alice und die zweifache Vorjahressiegerin Nnella.

"Der erste Vorarlberger Musikpreis brachte würdige, nicht vom Streben nach Mainstream-Erfolg glatt gebürstete Siegerinnen und Sieger auf höchstem Niveau. Und das Beste ist: Das waren längst nicht alle. Wir wollen die guten, die kratzigen, die mutigen, die eigenartigen und die charismatischen Musikerinnen und Musiker des Landes ehren und stärken“, betont Herwig Bauer. Denn aus Vorarlberg, so der Poolbar-Chef weiter, kommen Bands und MusikerInnen, die professionell arbeiten und auf internationalem Niveau mitspielen können.

Die Trophäen zum Sound@V

Da außerordentliche, individualistische Leistungen prämiert werden, sollen auch die überreichten Awards außerordentlich und individuell sein: Die 2020 erstmals vergebenen Trophäen wurden im Februar 2019 im Produktdesign-Labor des Poolbar Generators unter Leitung von Lisa Klingersberger entwickelt. Idee und Entwurf stammen von Alex Gahr.

Die vielen Traditionen Vorarlbergs waren den GestalterInnen dabei besonders wichtig. Die Grundidee: Ein Song wird durch einen Algorithmus in eine dreidimensionale Form übertragen und 3D-gedruckt. Der 3-D-Druck stellt den materialisierten Siegersong dar: Die Lautstärken, Frequenzen und Tempi des prämierten Tracks werden räumlich auf die X-, Y- und Z-Achse übertragen: Der Song wird zur Skulptur. Die Soundskulptur, als 3D-Druck mit HiTech von 1zu1 Prototypen produziert, wird anschließend in ein geschliffenes Vorarlberger Holzscheit eingesetzt (produziert von Berchtold Holzbau). So wird jede Trophäe zugleich Unikat und Schnittstelle zu Vorarlberger Natur und Handwerkstradition einerseits und Innovation & Hi-Tech andererseits. Eine individuellere Preistrophäe hat die Welt noch nicht gesehen. Und eine, die so viele Vorarlberger Qualitäten auf den Punkt bringt, auch nicht!

Das waren die Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt sind alle MusikerInnen, die in Vorarlberg geboren sind und/oder seit mehr als drei Jahren in Vorarlberg leben. Bands müssen zumindest ein Mitglied haben, das in Vorarlberg geboren wurde und/oder seit mehr als drei Jahren in Vorarlberg lebt. Es gibt kein Alterslimit. Die künstlerische Darbietung muss den vier Hauptkategorien zuordenbar sein. Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich Bands oder Soloacts, deren Performance überwiegend aus Eigenkompositionen besteht. Die eingereichten Titel dürfen vor maximal drei Jahren komponiert oder veröffentlicht worden sein. Die Sieger aus 2020 sind 2021 nicht teilnahmeberechtigt.

Hearts Hearts

2021 läuft gut für Hearts Hearts: Erst ein neues Album, dann einen wohlverdienten Amadeus Award und bald stehen sie auf der Bühne des Poolbar Festivals. Als „Lieblingsmusik unserer Eltern –  nur mit Autotune“ bezeichnet Schlagzeuger Johannes Mandorfer das, was Hearts Hearts auf ihrem neuen, dritten Album „Love Club Members“ präsentieren. Und ja, da ist schon was dran. Im Retrolook präsentieren sich die Österreicher auf den aktuellen Pressefotos, schwelgen in leichten 70er-Vibes –  aber bewahren sich gleichzeitig einen modernen Ansatz an ihre Musik. Soundexperimente und elektronische Spielereien gehören zur Mixtur der Band wie fabelhafte Pop-Melodien und die markant hohe Stimme des gebürtigen Vorarlbergers David Österle.

www.heartshearts.net

Nnella

Intensiv, intim. provokant. Im Frühjahr 2020 veröffentlichte Nnella in Eigenregie ihre Debüt-Doppel-EP "Dear Beloved,Asshole,". Mittlerweile zählt die in Linz ansässige Vorarlbergerin, die im vergangenen Jahr beim Musikpreis Sound@V gleich zwei Mal - Alternative/Singer-Songwriter und Publikumsliebling – reüssierte, zu den bekanntesten Musikerinnen im Ländle. Ihre Songs, die ungeahnten Wendungen nehmen können, werden zuweilen mit Künstlerinnen wie Sophie Hunger, Ani DiFranco oder Norah Jones assoziiert. Die Singer/Songwriterin Clara Louise begleitete Nnella bereits als Supportact auf Deutschlandtour. (eigen)

nnella.com/

Why-Y

WHY-Y aus Linz fügen in ihrer Musik elektronische und analoge Sounds zu einem klaren und zugleich warmen Klangbild zusammen,ihr Songwriting klingt intim und stark zugleich. Inhaltlich zoomt die im Herbst 2019 veröffentlichte Debüt-EP „be.cause“ von der individuellen zur weiten Perspektive hinaus. Die 2019 gegründete österreichische Electronic-Pop-Band besteht aus Mathias Eidenberger (Komposition, Produktion, E-Gitarre), Nadja Bodlak (Texte, Komposition, Vocals) und Tobias Wöhrer (Komposition, Produktion, E-Bass). Live stoßen noch weitere MusikerInnen dazu: Philipp Wohofsky an den Keys und Patrick Pillichshammer am Schlagzeug.

www.why-y.at

Brendan Adams

"Buttons", das aktuelle Album von Brendan Adams, ist mehr als eine nur den Umständen des Lockdown geschuldete Platte. Der südafrikanischen Singer/Songwriter startete bereits vor der Pandemie sein Projekt BADAMS53 und veröffentlichte ab 2020 wöchentlich einen neuen Song. Die ersten Aufnahmen fanden in Kapstadt und im Bregenzerwald statt -  20 der Songs finden sich auf "Buttons". Adams' Musik verbreitet die Zuversicht auf sonnigere Zeiten: Die Orgel jault ins wolkenlose Firmament, im Backgroundchor macht sich Reggae breit, lässige Rhythmen treffen auf unwiderstehliche Melodien, hier etwas Blues und Jazz, dort ein verschleppter Beat oder eine handzahme E-Gitarre. „Call Me If You Need Me“ heißt einer seiner Songs. Und wir haben nicht gezögert.

facebook.com/brendan.adams.566

Junipa Gold

Wildes und Sanftes, Wohltuendes und Aufrüttelndes zu vereinen und miteinander verschmelzen - eine Kunst, die Junipa Gold vortrefflich beherrschen. Frontfrau Mia berichtet von Sehnsuchtsorten, Gefühlsreisen und Wegentscheidungen und beschreitet gemeinsam mit ihren Bandkollegen Fabio, Sascha und Pascal einen Weg zwischen Melancholie, Freude und Aufbruchstimmung. Die Sound@V-Preisträger von 2020 teilen ihre persönlichen und authentischen Erfahrungen mit dem Publikum, bleiben dabei aber vage genug, um jeden einzelnen Zuhörer und jede Zuhörerin mit auf die Reise zu nehmen. (eigen)

www.junipagold.com

20:00
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Hearts Hearts

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