Ausschreibung: Re:Post, Digital Projects und Ticketliteratur

Das Design des Poolbar Festivals wird in den Laboren des Poolbar Generators jährlich neu erfunden. Bewerbungen für etablierte Disziplinen wie Architektur oder Grafik sind nicht mehr möglich – über 100 Bewerbungen gingen ein, so viele wie noch nie. Für zwei neue Labore sind dagegen noch Plätze frei: Re:Post (in Kooperation mit der Österreichischen Post) und Digital Projects. GestalterInnen können sich ab sofort bewerben.

Das Vorarlberger Festival konnte im vergangenen Jahr, angepasst an die Corona-Bedingungen, stattfinden. Die Veranstalter gehen davon aus, dass unter Berücksichtigung geltender Vorschriften auch 2021 eine sichere und charmante Ausgabe möglich ist - nicht zuletzt aufgrund der durch den Generator garantierten Anpassungsfähigkeit der Festivalarchitektur an neue Herausforderungen.

Upcycling-Labor: Re:Post

Erstmals fand das Re:Post-Labor als außerordentliche Kooperation von Österreichischer Post, Biorama und Poolbar Festival im vergangenen Jahr statt. Kernideen waren Nachhaltigkeit und der sorgsame Umgang mit Ressourcen: Aus alten Post-Uniformen entwickelten die TeilnehmerInnen im Upcycling-Prozess völlig neue Produkte – von Mode über Accessoires bis hin zum Zelt.

Ab 2021 wird die Kooperation mit der Österreichischen Post in den Generator in Bregenz integriert und inhaltlich erweitert: So sollen auch andere ausgemusterte Post-Materialien im Upcyclingprozess Verwendung finden, beispielsweise Einwegpaletten, Möbel oder Taschen. Ausdrücklich erwünscht ist zudem die Interaktion mit den anderen Gestaltungslaboren. Die Leitung des Re:Post-Labors übernehmen Marie Nemeth und Silvia Stocker (studiotut).

Digital Projects

Die Bewerbungsfrist für das digitale Labor (Leitung: Matthias Lichtenegger) wird kurzfristig verlängert: Angesprochen sind Gestaltungstalente aus unterschiedlichen Disziplinen. Wer zudem Erfahrungen mit Elektrotechnik, Augmented- und Virtual Reality mitbringt, Unity-Entwickler, Web- und Mobile-Entwickler oder Programmierer ist, sollte nicht zögern. Ziel ist es, künstlerische und technische Ideen bzw. Konzepte zu erarbeiten, die das Festival im Sommer auch digital erlebbar machen und die Interaktion des Publikums fördern.

Für beide Labore noch bis zum 7. März bewerben

Aufgrund der Covid-19-Pandemie startet die Generator-Woche, wie angekündigt, erst Ende März. Das Re:Post-Labor findet vom 26. März bis 2. April in der Bregenzer Villa Schwerzenbach statt, Digital Projects vom 29. März bis 2. April (ebenfalls Villa Schwerzenbach). Die Mitwirkung wird teilweise mit ECTS-Punkten von kooperierenden Universitäten (TU Wien, Kunstuni Linz, NDU St. Pölten, WDA Innsbruck, Hochschule Trier und andere) anerkannt. Teilnahme, Übernachtung und Verpflegung sind kostenlos. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 7. März 2021.

Ausschreibung Ticketliteratur (zweite Phase): "Teilsein"

Die beliebte Ticketliteratur ist ebenfalls Ausdruck der künstlerischen Vielfalt beim Poolbar Festival: Mit jedem gekauften e-Ticket wird eine zum Ausdrucken bestimmte literarische Miniatur ausgeliefert. Nach der ersten Phase (Thema: "Fort.Bewegung") soll die Poesie der AutorInnen nun unter dem Motto "Teilsein" fließen.

Was auch immer den AutorInnen bei diesem Sujet relevant erscheint: Das Poolbar Team und der Kooperationspartner Literatur Vorarlberg freuen sich auf alle Arten von Texten per Mail an ahoi@poolbar.at. Ende der Einreichfrist: 13. März 2021. Texte zum Thema "Fort.Bewegung" sind ebenfalls noch willkommen. Alle Fakten finden sich im Festivalguide auf poolbar.at unter dem Tab 'Ticketliteratur'.

Das Poolbar Festival bedankt sich außerdem bei allen Generator-PartnerInnen!

Institutionen:

Cyprus Institute & AVL Group, DARIAH.eu, Designforum Vorarlberg, Fachhochschule Vorarlberg, Hochschule Trier, Kunstuniversitat Linz, National Center for Supercomputing, Applications Illinois, New Design University St. Polten, POTENTIALe Feldkirch, TU Wien, Vai Vorarlberger Architektur Institut, WDA Innsbruck, Werkraum Bregenzerwald.

Infrastruktur:

digitale initiativen, Dornbirn+, EKG Baukultur, MQW, TRIVIUM Immobilien, volMobil.

 

Produktion:

1zu1 prototypen, ALPLA, Berchtold Holzbau, Bertsch, Die Koje, Fahrwerk, Hilti&Jehle, Integra, Landwirtschaftskammer Vorarlberg, merz kley Partner, Österreichische Post AG, Photinus, Wirtschaftskammer Vorarlberg, Zumtobel.

 

Gastronomie:

Fohrenburger Bier, Rauch, Red Bull.

 

Subvention:

BMKOES, Land Vorarlberg, Landeshauptstadt Bregenz, Stadt Feldkirch.