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June
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poolbar-Festival: Nischen & Pop im Park

Nischen entdecken, Weltstars hautnah erleben!' So lautet jährlich das Motto des poolbar-Festivals. Doch der Sommer 2020 ist keiner wie jeder andere. Die Covid 19-Pandemie zwang viele große Festivals zur Absage. Ganz anders das poolbar-Festival: Zwar müssen auch in Feldkirch große Hallenkonzerte - soweit möglich - auf 2021 verschoben werden. Die Krise wird aber vielmehr als besondere Herausforderung verstanden, als Möglichkeit, die Vielseitigkeit des Festivals zu zeigen und als Chance, seine Stärken nicht nur sichtbar zu machen, sondern aktiv einzusetzen.

"Das poolbar-Festival erfindet sich jährlich neu“ – dieser Satz begleitet das Festival ebenfalls seit Jahrzehnten. Und nie war er passender als in diesem Jahr: Im poolbar-Generator wurden Designs für das poolbar-Festival auf vielen Ebenen entwickelt, angesichts der Pandemie wird nun Vieles - vor allem in der poolbar-Architektur – nochmals überarbeitet und angepasst. Als besonders hilfreich entpuppt sich hier der das Hallenbad umgebende Reichenfeldpark: Er wird zum Hauptschauplatz des poolbar-Festivals 2020, das vom 23. Juli bis 30. August (jede Woche von Mittwoch bis Sonntag) stattfindet. Und so bringt der Sommer trotz Corona ein Festival mit gutem Design und vielfältigen Veranstaltungen – vom Konzert bis zum Diskurs – im idyllischen Ambiente des Reichenfeldparks.

Alles bleibt anders: das Setting, das Programm

Die Konzepte, die im Februar und März im poolbar-Generator, dem Labor für Festivaldesign, in Bregenz und Wien erarbeitet wurden, werden nun bis zum Sommer umgesetzt: Architektur, Grafik, Produktdesign, Visuals, Street Art und Public Art spielen die tragende Rolle. Auf Basis der geltenden Regierungsverordnungen sowie in Absprache mit den örtlichen Behörden wird der Außenbereich, der zur Kontrolle der maximalen BesucherInnenkapazitäten eingezäunt wird, für kulturelle und soziale Begegnungen genutzt. Dem poolbar-Team ist es dabei ein besonderes Anliegen, diesen Bereich nicht für volle sechs Wochen der freien öffentlichen Nutzung zu entziehen. Daher wird die Umzäunung außerhalb der Betriebszeiten entfernt. Außerdem ist der Eintritt ins Gelände an den meisten Tagen frei.

Geplant sind Freibadkonzerte lokaler und nationaler Bands, die sonntäglichen Jazzfrühstücke mit Livemusik und anschließenden DJ-Sets zum gechillten Sonntanz. Highlights sind unter anderem die Konzerte der österreichischen Headliner Lou Asril, Oehl und Manu Delago Ensemble. Hinzu kommen Poetry Slam, Tagebuch Slam und der Auftritt der Kabarettgrößen Maschek. Die entspannte Gastronomie im Park wird ab 17 Uhr zur Verfügung stehen, musikalisch begleitet von DJ-Sounds für gemütliche, laue Sommernächte, mittwochs zusätzlich mit einem unterhaltsamen Poolquiz. Dabei werden - vor allem in puncto Lautstärke und Sperrstunde - die Interessen der AnrainerInnen stets gewahrt. Die diskursiven Angebote des Raumfahrtprogramms finden großteils jenseits des Reichenfelds an spannenden Orten in der Region statt. Das komplette poolbar-Programm wird demnächst veröffentlicht.

Ein besonderer Höhepunkt steht am letzten Festivalsamstag (29. August) bevor: Auf gemeinsame Initiative von poolbar-Festival und ORF Vorarlberg sowie in Kooperation mit der „Marke Vorarlberg“ und Wann & Wo wurde der Vorarlberger Musikpreis „Sound@V“ ins Leben gerufen: Ausgezeichnet wird die beste Musik aus Vorarlberg bzw. mit Vorarlberger Beteiligung. An diesem Abend werden die hoch dotierten Preise (und die im poolbar-Generator entworfenen Trophäen) feierlich überreicht.

Ein Dank dem Netzwerk!

Die Durchführung des Festivals in angepasster Form bedeutet zwar einen enormen Kraftakt, aber das poolbar-Team steht seinen überaus loyalen Fördergebern, PartnerInnen und Sponsoren, der regionalen Kulturszene, den LieferantInnen und AuftragnehmerInnen in der Region sowie nicht zuletzt seinen treuen Gästen gegenüber in der Pflicht. Das spiegelt auch das enorm positive Feedback auf die Ankündigung wider, in diesem Sommer wenigstens ein Stück weit kulturelle Normalität zu ermöglichen.

„In zahlreichen Gesprächen haben es”, so der Feldkircher Bürgermeister Wolfgang Matt, „Stadt und Festival gemeinsam geschafft, sich Schritt für Schritt einem Festivalformat zu nähern, das alle Sicherheitsvorschriften berücksichtigt und Rücksicht auf die Anrainer nimmt, ohne dabei das ganz besondere Flair des Festivals aus den Augen zu verlieren”. Und Wolfgang Matt weiter: „Dafür gebührt dem Organisationsteam großer Respekt und großer Dank, denn ein Sommer ohne poolbar-Festival wäre für Feldkirch schon schmerzhaft gewesen“.

Auch Landeshauptmann Markus Wallner freut sich darüber, dass das poolbar-Festival in diesem Jahr stattfinden kann: „Das poolbar-Festival ist mit seinem abwechslungsreichen Programm Jahr für Jahr ein Pflichttermin für alle Festival- und Musikfreunde in Vorarlberg. Es ist sehr erfreulich, dass es in der aktuellen Situation gelungen ist, auch für dieses Jahr ein tragfähiges Konzept und ein gutes Programm auf die Beine zu stellen. Ein großer Dank hierfür gilt Herwig Bauer und seinem ganzen Team“. Den einen oder anderen Termin will sich auch der Landeshauptmann auf keinen Fall entgehen lassen.

Organisatorisches, Tickets

Jedem Gast wird ein (demnächst online wählbarer) nummerierter Sitzplatz bzw. jeder BesucherInnengruppe ein Bereich im Reichenfeld zugewiesen. In diesem eigenen Bereich darf auch getanzt werden. Es wird empfohlen, sobald das genaue Programm feststeht, sich rechtzeitig Tickets zu sichern bzw. auch bei freiem Eintritt unter www.poolbar.at einen Platz zu reservieren. Es besteht die Möglichkeit, online oder an der Kassa die Kontaktdaten zu deponieren, sodass im Falle einer Infektion potentielle Kontakte informiert werden können. Die Veranstaltungen finden bei jeder Witterung statt. Bei Schlechtwetter stehen teilweise Überdachungen zur Verfügung, im Zweifelsfall bitte regentaugliche Kleidung mitbringen.

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