Psychedelic-Rock der 60er und Gitarrenwand-Shoegaze der 90er. Was mit Rouven Stolls intimen Schlafzimmer-Aufnahmen begonnen hat, wird jetzt von Erin Stewart (Luise Pop, Black Fjords), Tom Gal (Raccoon Rally) und Tristan Bath (Black Fjords, Missing Organs) nach allen Regeln der lauten Musik auf Österreichs Bühnen präsentiert. (eigen)

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Timetable Festival
MOLLY

Kopfkino über den Gipfeln der Alpen

MOLLY sind nur zu zweit, klingen aber wie eine Naturgewalt. Ihr Mix aus Shoegaze, Postrock und Dreampop kreiert Bilder in den Köpfen der Hörer.

Man stelle sich vor: Sigur Rós kraxeln auf die höchsten Gipfel der österreichischen Alpen und beginnen, Songs von Slowdive und My Bloody Valentine umzuschreiben. Der Schnee glitzert im Licht der Sonne, fast unwirkliche, wunderschöne Klänge schweben durch die Szenerie. Ungefähr diesen Eindruck hinterlässt die Musik von MOLLY. Seit 2014 schraubt das Duo aus Innsbruck an seinem ganz eigenen Sound. Dramatische Postrock-Ausbrüche beherrschen Lars Andersson (Vocals, Gitarre) und Phillip Dornauer (Schlagzeug, Bass,Synthesizer) ebenso stilsicher wie elegisch träumerische Dreampop-Soundscapes. Verwaschene Shoegaze-Gitarren verdichten sich zu Gewitterwolken, nur um vom hohen, melodischen Gesang immer wieder aufgerissen zu werden. Sonnenstrahlen durchfluten diese Landschaft. Und manchmal rollen sogar Lawinen darüber hinweg. MOLLY sind pures Kopfkino - auf der Bühne und 2019 erstmalig auch aufLangspielplatte. Für ihr heuer fertiggestelltes Debütalbum "All That Ever Could Have Been" arbeiteten MOLLY mit Mile MeDeaf-Mastermind Wolfgang Möstl zusammen. Wer weiß, was dieses alpine Klanguniversum in Zukunft noch bereithält. (mab)

wearemolly.com →

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