Gefühl und Exzess müssen nicht immer im Gegensatz stehen. Aus dem liebevoll Räumli genannten Proberaum bringen die sechs in Vorarlberg verwurzelten Jungs ihren Surf-affinen Garagerock samt ordentlich West Coast Vibe auf die Bühne des poolbar-Festivals. Indiemusik, wie sie sein muss. The Ivies sind Joey Moser und Patrick Haselwanter (beide Gitarre), Jeremias Müller (Piano), Fabian Hämmerle (Drums), Bassist Hannes Grabher und Sänger Julian Irrenfried. (eigen)

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Timetable Festival
Kikagaku Moyo

Die Musik der aufgehenden Sonne

Die Band aus Tokio präsentiert psychedelische Rockmusik in a nutshell. Sie sind dreamy, verspielt, zart, funky, heavy, fluffy kosmisch, grenzenlos kreativ und tragen bunte Hosen.

Es gibt Bands, die sind einfach anders. Kikagaku Moyo aus dem Land der aufgehenden Sonne zählen dazu. Ihre Karriere beginnt 2012 in den Straßen von Tokio. In der Hauptstadt Japans spielen sie damals noch als offenes Musikerkollektiv. Bald kristallisieren sich die Multiinstrumentalisten Go Kurosawa, Tomo Katsurada, Daoud Popal, Ryu Kurosawa und Kotsuguy als fester Bandkern heraus. Inzwischen haben Kikagaku Moyo (bedeutet so viel wie "geometrische Muster") vier Alben aufgenommen, mehrere internationale Touren absolviert und sich weltweit einen Ruf als Bastion psychedelischer Musik erspielt. Psychedelik meint dabei vor allem Grenzenlosigkeit: Die Band vermengt traditionelle, indische Einflüsse, Krautrock, (japanischen) Folk, 70s-Rock und Jazz zu einem stilistisch bunten Strauß. Schlüsselelement ist die Kunst der Improvisation. Sie ermöglicht Kikagaku Moyo, eine Brücke zwischen dem Hier und Jetzt zu schlagen und der Absicht, Geist und Körper zu befreien. Auf ihren Platten und erst recht auf der Bühne des Alten Hallenbads laden sie uns ein, dasselbe zu tun. (mab)

www.kikagakumoyo.com/ →

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