An der Schnittstelle von Klanginstallation und Band erschaffen le_mol vielschichtige Kompositionen, experimentieren mit unkonventionellen Songstrukturen und sind stets bestrebt, aus ihren Instrumenten jegliche Klangfacetten herauszukitzeln. Man meint, eine vielköpfige Band zu hören. Doch le_mol bewerkstelligen all dies mit nur acht Gliedmaßen und einigen audiotechnischen Hilfsmitteln. Eines ihrer Stücke haben Raimund Schlager und Sebastian Götzendorfer „le_mol Fear Mogwai“ genannt. Doch ehrlich gesagt: Angst muss das Wiener Duo nicht einmal vor Mogwai haben. (mab)

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Timetable Festival
The Twilight Sad

Wider
die düstere Welt!

Die Bandgeschichte der Schotten ist geprägt von Postpunk, düsterem Indierock und wahrhaftigen TextEn

The Twilight Sad machen dunkel anmutende Musik, dabei haben sie bereits Touren globalen Ausmaßes Erlebt. Die ersten musikalischen Gehversuche datieren noch in Schulzeiten, als Sänger James Graham und Gitarrist Andy MacFarlane ihre Jam-Sessions starteten. Später stießen Drummer Mark Devine und Ende 2003 Bassist Craig Orzel zu dem Duo. Vier Alben und einige Besetzungswechsel später stehen unzählige Auftritte zu Buche. Der Drang der schottischen Band, ehrliche und wahrhaftige Musik zu produzieren, hat nie nachgelassen - und scheint in unsicheren Zeiten wie diesen dringlicher denn je. Dabei entwickeltn sich The Twilight Sad, hört man genauer hin, mit jedem Album trotzdem weiter: Sie sind konstant gut, könnte man auch sagen. "Wenn die Welt ein besserer Ort wäre, würden ihnen mehr Leute zuhören", sagte The Cures Robert Smith über The Twilight Sad. Da steckt viel Wahres drin. Und Smith nahm sie 2016 mit auf Welttour. Das aktuelle Album der Schotten erschien 2018 ("It Won't Be Like This All The Time") - ein intensiver Akt, kraftvoll gegen die düstere Welt und die Gefühlskälte in der Gesellschaft anzuspielen. Bereiten wir ihnen ein warmes Willkommen! (deko)

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