29

Mar

Produktdesign

Vor dem Beginn des eigentlichen Designprozesses bilden die Teil­nehmer­Innen Kleingruppen um sich in die jeweiligen Aufgabenbereiche der bevorstehenden Festivalsaison einzuarbeiten. Neue technologische Herstellungsprozesse werden vorgestellt und Partnerbetriebe besichtigt. Mit diesem Hintergrundwissen werden erste Ideen und Konzepte skizziert, die in der Gruppe diskutiert und auf mögliche auftretende Probleme untersucht werden. Mit dem Bau von 1:1-Modellen wird ein Gespür für Maßstab, Ästhetik und Funktionalität erlangt. Die Konzepte werden geschärft und überarbeitet, um im nächsten Schritt die Designs ins Digitale zu übertragen. Nach der Produktion von ersten Prototypen erkennen die Teil­nehmer­Innen, ob die eigene Idee funktioniert und die ästhetischen Ansprüche erfüllt werden.

Laborfacts: 29. März bis 2. April. Ort: Bregenz, Villa Schwerzenbach.
Laborleitung: Studiotut.

Geleitet wird das Labor Produktdesign von Marie Nemeth und Silvia Stocker (Studiotut). Sie entwickeln Gestaltungslösungen für Produkt, Grafik und Raum. Wenn die Designerinnen von Lösungen sprechen, ist immer der gesamte Prozess gemeint: von der Problemstellung über die Recherche, die Konzeption und den Entwurf bis hin zur Produktion. Um ihren Projekten eine ganzheitliche Gestalt zu geben, erforschen Marie und Silvia die Beziehung zwischen Klein und Groß jedes Mal neu.