Beschreibung Die Umnutzung einer Kirche stellt nicht nur eine räumliche, sondern vor allem eine gesellschaftliche Frage. Wie kann ein bestehender Ort in neue Zusammenhänge überführt werden und dabei seine Geschichte bewahren? Ausgehend vom genauen Hinschauen und Zuhören entsteht ein gemeinsames Verständnis des Ortes. Wir untersuchen, was ihn geprägt hat, wer ihn nutzt und wie er im Alltag der Gemeinde verankert ist. Die Perspektiven der Bevölkerung stehen dabei im Mittelpunkt. Darauf aufbauend entwickeln wir erste räumliche Ansätze, Szenarien und Spielregeln für eine mögliche Zukunft. Im Fokus steht kein fertiger Entwurf, sondern die Frage, wie der Raum Gemeinschaft stärken, Austausch ermöglichen und unterschiedliche Nutzungen aufnehmen kann. Dabei denken wir auch mit, welche Kooperationen vor Ort entstehen können und wie der Ort langfristig tragfähig und wirtschaftlich auf eigenen Füßen stehen kann.
Voraussetzungen Das Lab richtet sich an Menschen aus Social Design, Architektur, Raumentwicklung, Raumplanung sowie aus Sozial und Kulturarbeit und verwandten Studiengängen. Erwartet werden Interesse an gesellschaftlichen Themen, etwa an Fragen von Teilhabe, Inklusion und dem Miteinander in der Gemeinde. Erste Erfahrungen im Entwerfen, Recherchieren oder konzeptionellen Arbeiten sind hilfreich. Wichtiger sind ein gutes Gespür für Zusammenhänge, Reflexionsfähigkeit und die Fähigkeit, Gedanken und Ideen gut verständlich sichtbar zu machen.
Laborleitung - Remo Fässler
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