Beschreibung Im Architekturlabor geht es darum, räumliche Ideen zu entwickeln und eine klare Haltung zum Ort zu formulieren. Wir untersuchen, was die Kirchenräume können, was ihnen fehlt und wie sie sich weiterdenken lassen. Welche Strukturen tragen, wo kann neu geordnet werden, was kann entfernt werden und was sollte bleiben? Fragen der Zonierung, der Nutzung und der räumlichen Wirkung stehen im Zentrum. Manchmal braucht es klare Maßnahmen, um neue Möglichkeiten zu öffnen. Manchmal reicht eine präzise Geste, um einem Ort Schärfe zu geben. Wichtig ist nicht nur, dass ein Entwurf schlüssig ist, sondern dass er die Veränderung des Ortes sichtbar macht und räumlich erfahrbar werden lässt. Wir arbeiten an einem realen Ort mit Geschichte und starker Atmosphäre. Gerade das eröffnet die Freiheit, über das Offensichtliche hinaus zu denken und auch unerwartete Ideen zu entwickeln. Gleichzeitig geht es darum, diese Ansätze zu klären und in eine konkrete, tragfähige Form zu übersetzen. Am Ende entsteht ein Entwurf für eine mögliche räumliche Weiterentwicklung sowie ein Maßnahmenkatalog, der Schritte und Eingriffe in sinnvolle bauliche Phasen gliedert.
Voraussetzungen Das Labor richtet sich an Menschen aus Architektur, Raumentwicklung, Raumplanung und verwandten Studiengängen. Erwartet werden ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und die Fähigkeit, Grundrisse zu lesen und zu verstehen. Du solltest mit Zeichenprogrammen umgehen können und bereit sein, Ideen auch praktisch zu überprüfen, von Modellen bis zu einfachen 1 zu 1 Versuchen. Ein grundlegendes Verständnis für statische Zusammenhänge ist von Vorteil.
Laborleitung - Valerie Rainer Valerie Rainer’s Fokus liegt auf der Raumentwicklung und der Transformation von bestehenden Räumen sowie der Phase 0 und menschenzentrierter Architektur. Sie ist Teil des Architekturbüro’s Rainer Amann, das einen starken Schwerpunkt auf das Sanieren, Umbauen, Weiterbauen und Weiterdenken legt.