Der Indie-Rock’n’Roller mit Folkeinschlag aus dem britischen Nottingham begann im frühen Teenageralter, Gitarre zu spielen. Und nur wenige Jahre später trat er mit einem Knall ins Rampenlicht: ein Auftritt beim Glastonbury Festival, das selbstbetitelte Debütalbum landet auf Platz eins der britischen Albumcharts, Rockgrößen wie Noel Gallagher zollen Respekt, die Single „Lightning Bolt“ macht ihn auch international bekannt. Der Aufstieg des jungen Briten vollzieht sich atemberaubend schnell. Am Nachfolger „Shangri La“ (2013) legt direkt Überproducer Rick Rubin Hand an. Seitdem füllt Jake Bugg, der aus einfachen Verhältnissen stammt und in seinen Texten Alltags- bzw. persönliche Erfahrungen verarbeitet, die Konzerthallen. Auf seinem immer noch aktuellen Rundling „A Modern Day Distraction“ thematisiert der Singer/Songwriter verstärkt soziale Ungerechtigkeiten, macht aber auch Hoffnung und ruft zum Zusammenhalt auf. Den Gig im Sommer beim Poolbar Festival sollte man nicht verpassen. (dob)